Alpin Notruf: 140
Josef Lederhaas (1956 – 2019)

Josef Lederhaas (1956 – 2019)

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

 

In tiefer Trauer gibt der Bundesverband des Österreichischen Bergrettungsdienst bekannt, dass Josef Lederhaas völlig unerwartet aus dem Kreis seiner Liebsten geschieden ist.

Als langjähriger Bundesverbandsreferent für Lawinen- und Suchhunde, Rechnungsprüfer der Landesleitung Steiermark und Ortsstelle Graz hat Seppolo wie kaum ein anderer über die Ortsstellen-, Bundesland- und Staatsgrenzen hinaus gewirkt und immer das Gemeinsame und Verbindende in den Mittelpunkt gestellt.

Seppolo hinterlässt eine tiefe Lücke im Österreichischen Bergrettungsdienst.

Unsere Gedanken sind bei ihm, seiner Familie, Freunden und Wegbegleitern.

Beileidsbekundungen können an folgende Adresse gesendet werden: landesleitung@bergrettung-stmk.at

 

 

The news of Josef Lederhaas unexpected death greatly saddened the Austrian Mountain Rescue Service.

Josef will always be remembered as one who’s goal was to jointly work together regardless of any geographical boarders to those who had the pleasure of knowing him.

His family and friends are in our thoughts and prayers.

Expressions of condolences can be sent to: landesleitung@bergrettung-stmk.at

ALPINMESSE 2019 mit Besucherrekord & ÖBRD Premiere

ALPINMESSE 2019 mit Besucherrekord & ÖBRD Premiere

Die vom Kuratorium für alpine Sicherheit (KURASI) veranstaltete Alpinmesse stellt Informationen rund um die Sicherheit und Produkte für den alpinen Bereich in den Mittelpunkt.

Der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD) ist nicht nur Mitglied des KURASI’s, sondern auch fixer Bestandteil dieser Messe.

Premiere für den Österreichischen Bergrettungsdienst

Erstmalig wurde der ÖBRD Stand am Innsbrucker Messegelände von mehreren ÖBRD Landesorganisationen betreut. Landesleiter der Bergrettung Tirol, Hermann Spiegl lud alle ÖBRD Landesleitungen ein, gemeinsam mit dem Bundesverband den Stand zu betreuen und für interessierte Besucher Fragen rund um die alpine Sicherheit und den Bergrettungsdienst zu beantworten.

Neben der Standbetreuung wurden auch Workshops und Vorträge der Bergretter aus verschiedenen Bundesländern abgehalten.

Die Bilder zeugen von dem großen Erfolg und des „Ort der Begegnung und Information“ am Messegelände.

Fotos: © ÖBRD
ÖBRD Bundesversammlung 2019

ÖBRD Bundesversammlung 2019

Das österreichische Vereinsgesetz fordert jährlich eine Hauptversammlung abzuhalten.

Im Bundesverband wird dies nicht nur erfüllt, sondern aktiv gelebt und auch übertroffen. Das oberste Gremium tagt mindestens 2 mal pro Jahr um gemeinsam und bestmöglich abgestimmt die Geschicke des ÖBRD zu lenken.

Der Bundesverband des ÖBRD ist als Dachorganisation dem Wohle aller rund 12.500 Bergretterinnen und Bergretter verpflichtet. So finden sich auf der Tagesordung verschiedenste Punkte die einen gegenseitigen Austausch, gemeinsame Projekte und Nutzung von Synergien innehaben.

Die diesjährige Versammlung wurde in Ebbs, Tirol abgehalten.

Ein starkes Team:


von li. nach re.:
Matthias Cernusca, Vizepräsident
Stefan Hochstaffl, Präsident
Michael Miggitsch, Vizepräsident

Achtung Zeitumstellung – Tourenplanung beachten!!!

Achtung Zeitumstellung – Tourenplanung beachten!!!

​Dass im Herbst die Tage kürzer werden, ist kein Geheimnis. Besonders nach der Sommerzeit-Umstellung wird es auf einen Schlag eine Stunde früher dunkel – Dies führt oftmals zu Einsätzen der Bergrettung da Wanderer und Berggeher von der „plötzlich“ früher einsetzenden Dunkelheit überrascht werden und ein sicherer, selbstständiger Abstieg nicht mehr möglich ist.

Dies ist bei entsprechender Tourenplanung einfach zu vermeiden.

Die neuen Gegebenheiten sind zu beachten und die Tourenauswahl sollte so sein, dass noch genügend zeitliche Reserven für eventuell unvorhergesehenes vorhanden bleibt.

Fotos: © ÖBRD
Ein starkes Team: Bergrettung und Wiesbauer

Ein starkes Team: Bergrettung und Wiesbauer

Gemeinsam mit dem neuen Partner setzt die Bergrettung auf Prävention

Für die Berge braucht man Kraft. Das gilt für Schifahrer, Kletterer und Wanderer genauso wie für die Retter, die zum Einsatz kommen, wenn einmal etwas passieren sollte.

Die Traditionsfirma Wiesbauer liefert mit ihrer Bergsteiger-Wurst und anderen Produkten schon seit Generationen Energie für Alpin-Sportler und unterstützt ab sofort die Österreichische Bergrettung als Sponsor-Partner.

Wichtigstes Ziel der neuen Partnerschaft ist es, Unfälle am Berg schon im Vorfeld zu verhindern. Dazu setzt man auf Information, und zwar in Form von kurzen Videos die von Wiesbauer und dem ÖBRD auf sozialen Medien verbreitet werden.

Achtung am Berg: Zeitumstellung am 27. Oktober

Das erste Video ist dem Thema der Zeitumstellung gewidmet. Denn sobald die Tage im Herbst schlagartig kürzer werden, häufen sich die Einsätze der Bergrettung, da zahlreiche Wanderer und Bergsteiger in der „plötzlichen“ Dunkelheit ihren Weg nicht mehr finden können und die Bergrettung zu Hilfe rufen.

Weitere Themen werden folgen.

 

Wurst mit QR Code

Auf Wiesbauer Produkten der Bergsteigerfamilie gibt es nun einen besonderen Zusatz:
Das Logo der Bergrettung und einen QR Code, der zu den Sicherheitstipps führt.

Weiterführende Links (ÖBRD Videos sind auch im Medienordner dieser Webseite zu finden):

 

Der Österreichische Bergrettungsdienst – Mit alpiner Kompetenz für Sie im Einsatz.

Rund 13.000 Bergretterinnen und Bergretter stehen Österreich 24/7/365 zur Verfügung. Sie helfen freiwillig, ehrenamtlich und leisten rund 10.000 Einsätzen pro Jahr.

 

Foto: Martin Gurdet, ÖBRD Geschäftsführer; Thomas Schmiedbauer, Wiesbauer Geschäftsführer; Stefan Hochstaffl, ÖBRD Präsident (von li. nach re.)

Fortbildung für Notärzte und Notfallsanitäter am Großglockner

Fortbildung für Notärzte und Notfallsanitäter am Großglockner

Zum nunmehr dritten Mal fand am Fuße des Großglockners ein ERC ALS Providerkurs in Kooperation des Bergrettungsdienst Österreich mit dem Christophorus Flugrettungsverein statt.

Eine regelmäßige Fortbildung ist nicht nur für die fast 13.000 BergretterInnen unerlässlich, auch Bergrettungs(not-)ärzte müssen ihr Wissen sowie ihre technischen Fähigkeiten am Stand der Zeit halten um in Ausnahmesituationen wie sie im Berg- und Flugrettungsdienst regelmäßig vorkommen, gerüstet zu sein.

Insgesamt 27 Notärzte, Bergrettungs- und Flugrettungssanitäter nahmen an diesem Kurs auf der Lucknerhütte teil. Für Sepp Ehgartner, ERC Instruktor und Ausbildner der Bergrettung Kärnten ist die Lucknerhütte ein besonderer Kursort. Das hochalpine Umfeld gepaart mit einer guten Infrastruktur und den außergewöhnlichen kulinarischen Qualitäten der Familie Oberlohr macht die Lucknerhütte zum idealen Kursort, so Ehgartner.

In der Behandlung kritisch Kranker und Verletzter Personen bedarf es einer besonderen Expertise. Diese zu erreichen braucht es strukturierte Kursformate. Der Europäische Rat für Wiederbelebung (ERC) bietet praxisorientierte Kurse an, welche sich für das Training dieser Situationen sehr gut eignen, berichtet Dr. Alexander Egger, Bundesarzt des ÖBRD, der diesen Kurs leiten durfte.

Für kommendes Jahr ist die vierte Auflage dieses Kurses geplant. Interessenten können sich bereits jetzt unter medizin@bergrettung.at anmelden.

 

ERC Kurszentrum  Tirol

Als erste Landesorganisation im Bergrettungsdienst Österreich erhielt die Bergrettung Tirol dieser Tage die Akkreditierung als ERC BLS Kurszentrum. Künftig sollen alle BergretterInnen in Tirol in Grund- und Fortbildungskursen zum Basic Life Support Provider ausgebildet werden. Dieser zertifizierte Kurs integriert die Kursinhalte der Herz-Lungen Wiederbelebung auf hohem Niveau und wird die Qualität unserer Aus- und Fortbildung wieder ein Stück weit verbessern, freut sich Landesarzt Dr. Josef Burger.

 

bergrettung.at/medizin

Fotos: © ÖBRD
Einsatzsonnenbrille für BergretterInnen

Einsatzsonnenbrille für BergretterInnen

​In Kooperation mit dem Innenministerium wurde diese Spezialsonnenbrille für Einsatzkräfte entwickelt. Mittlerweile nutzen Mitglieder der Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung und das Bundesheer diese Brille im jeweiligen Organisationsdesign.

Die ÖBRD Einsatzsonnenbrille ist fertiggestellt und in den österreichischen Hartlauer Optik Abteilungen, gegen Vorlage eines ÖBRD Ausweises, ab dem 13.09.2019 käuflich erwerbbar.

Nähere Informationen sind auch in den Büros der Landesleitungen erhältlich.

Funktionsbeschreibung: 

  • Gerade Steckbügel
    Bieten einen optimalen Sitz und erlauben auch ein problemloses Tragen unter einem Schutzhelm!
  • Silikonbeschichteter Bügel- und Nasenbereich
    Dadurch wird auch bei Hitze ein Rutschen der Brille vermieden und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort!
  • Hochwertige Sonnengläser
    Die Sonnengläser werden nach moderner 8-Base-Technologie gefertigt, die eine starke Wölbung der Gläser mit verzeichnungsfreier, optischer Qualität bietet. Durch die markante Wölbung ist auch seitlich ein optimaler Wind und Sonnenschutz möglich ohne das Sichtfeld einzuschränken. Die Gläser werden aus bruchsicheren Polycarbonat gefertigt, das einen 100 % UVSchutz von bis zu 400 nm garantiert.
  • Farbdesign – Österreichische Bergrettung
    Der Brillenkörper ist im schwarz-rot gestaltet. Am Backenteil der Brille befindet sich das Logo der Österreichischen Bergrettung – am Bügel die österreichische Flagge. Die Sonnengläser tragen am Außenrand den Schriftzug „Bergrettung“
Fotos: © ÖBRD
Persönlichkeiten mit der & über die Bergrettung – Toni Innauer

Persönlichkeiten mit der & über die Bergrettung – Toni Innauer

Wir haben Olympiasieger, Erfolgstrainer, Sportmanager und Philosoph, freier Autor und Sportexperte Toni Innauer getroffen und um ein kleines Interview zum Thema Bergrettung gebeten. Seine Erfahrungen und ob er selbst schon mal vom Österreichischen Bergrettungsdienst gerettet wurde im Video:

Video: © ÖBRD mit freundlicher Genehmigung von Toni Innauer

ÖBRD Veranstaltungsempfehlung

ÖBRD Veranstaltungsempfehlung

Bereits traditionell findet im 2-Jahres Rhythmus die Bergrettungsärztetagung (BRÄT) in Innsbruck statt. Am Sa. 09.11.2019 geht diese im heurigen Jahr zum insgesamt 26. mal über die Bühne. Neben Referaten renommierter Experten auf dem Gebiet der Alpin- und Höhenmedizin gibt es zahlreiche Workshops bei denen BergretterInnen und BergrettungsärztInnen ihr Wissen sowie ihre praktischen Fähigkeiten erweitern können.

Das Programm zur Veranstaltung BRÄT ist nun online:
Programm BRÄT 2019

Einen Tag vor der Bergrettungsärztetagung, am Fr. 08.11.2019 findet die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfall- und Katastrophenmedizin (öGERN) ebenfalls in Innsbruck statt. Ein Block der Tagung beschäftigt sich mit rechtlichen Aspekten bei Einsätzen im alpinen Gelände. Eine oftmals nur am Rande beachtete Thematik, weshalb die Teilnahme für BergretterInnen und BergrettungsärztInnen durchaus lohnend ist.

Auch für diese Tagung ist das Programm nun online:
Programm-7.-ÖGERN-Symposium

Der Bergrettungsdienst Österreich kann den Besuch dieser Fortbildungsveranstaltungen nur empfehlen!