Alpin Notruf: 140

Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (KURASI) stellt die österreichweite, unabhängige Arbeitsplattform zu alpinen Fachfragen und das Netzwerk für die Verbesserung der alpinen Sicherheit, im speziellen der Berg- und Schneesportausübung, dar.

Der Österreichische Bergrettungsdienst ist im KURASI stark vertreten und kann so wertvolle Inputs liefern, sowie interessante Erkenntnisse erlangen.

Das Kuratorium berichtete am 10.01.2017 über die Alpinunfälle in Österreich 2017

Der Presseaussendung ist zu entnehmen, dass im vergangenen Jahr sind in Österreich zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2017  283 Menschen im Alpinraum tödlich verunglückten. Wie aus der Alpinunfallstatistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit / BM.I Alpinpolizei hervorgeht, sind es im Jahr 2017 11 Alpintote mehr als im Vorjahr, jedoch weniger als im langjährigen Durchschnitt, welcher in den vergangenen zehn Jahren bei 295 Toten pro Jahr lag. „Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig Präventionsarbeit im Alpinsport ist. Die Alpinpolizei und das Kuratorium für Alpine Sicherheit leisten hier hervorragende Arbeit.

Natürlich ist jeder Todesfall einer zu viel“ sagt Innenminister Herbert Kickl.  Die Statistik zeigt auch, dass der Tod am Berg männlich ist. Es verunglückten überdurchschnittlich viele Männer in den Bergen (86 Prozent). Im Jahr 2017 starben österreichweit 38 Frauen und 245 Männer am Berg.

KURASI Homepage: „hier drücken“

Vollständige Presseaussendung: „KURASI Presseaussendung_rückblick 2017