Alpin Notruf: 140

Präsident Stefan Hochstaffl hat alle Landesleiter und Bundesverbandsreferenten zur regelmäßigen Frühjahrsbesprechung nach Salzburg eingeladen. Bei diesem Treffen konnten die aktuellen Einsatzzahlen, die sich wieder auf einem Rekordniveau bewegen präsentiert und die daraus resultierenden Herausforderungen für die rund 12.800 freiwilligen Bergretterinnen und Bergretter erörtert, sowie zahlreiche weiteren Themen besprochen werden. Im besonderem Fokus liegt immer die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen den Landesorganisationen (die auch die Mitglieder des Bundesverbandes, gemeinsam mit dem Präsidium darstellen) unter der Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten.

Sichtbarkeit und öffentliche Wahrnehmung der Leistungen und Themen des ÖBRD stärken diesen bei den Gesprächen mit Politik und Wirtschaft, wenn es um die Interessensvertretung der Bergretter geht.

Beispiele dazu:

⇒ positive Änderung im Kraftfahrzeuggesetz, bzgl. der Nutzung des Blaulichts angeführt. Diese war zwar schon viele Jahre ein Thema im ÖBRD, konnte nun aber durch die gemeinsame Vorgehensweise im Bundesverband, sowie den Partnerorganisationen ÖWR und ÖHR umgesetzt werden;

⇒ eine kürzliche Erhöhung und Sicherstellung der Fördermittel auf Bundesebene, die direkt allen 12.800 freiwillig und im Ehrenamt tätigen Bergretterinnen und Bergrettern zugute kommt; sowie

⇒ die gemeinsame Positionierung, die aus dem schneereichen Jänner 2019 zu der Diskussion um Verschärfung des Strafrechts führte, via der Koordination des Bundesverbands. Diese konnte u.a. bei dem darauffolgenden Lawinengipfel mit Vertretern aus Politik (Leitung: Ministerin Köstinger und Minister Kunasek) sowie Vertreter der alpinen Vereine, Gemeinden und Wirtschaft, sowie weiteren Interessensvertretern) klar darstellt werden.

Auszug aus den Bundesverbandsstatuten:

Der ÖBRD Bundesverband strebt die Verwirklichung seines Vereinszweckes insbesondere an durch

  • die Erstellung von einheitlichen Richtlinien und Empfehlungen für die Landesorganisationen und die Einzelmitglieder des Österreichischen Bergrettungsdienstes hinsichtlich der Erfüllung aller seiner Aufgaben;
  • Abschluss gemeinsamer Versicherungsverträge;
  • Herausgabe von Druckwerken;
  • Koordinierung des Erfahrungsaustausches unter den Landesorganisationen;
  • Mitarbeit in internationalen Organisationen
  • …. die Vertretung der gemeinsamen Interessen des Österreichischen Bergrettungsdienstes und seiner Mitglieder nach innen und außen, insbesondere gegenüber Bundesbehörden, Institutionen auf Bundes- und internationaler Ebene.

„Die Tagung war von besonderem konstruktiven Miteinander geprägt und stellt uns gut für weitere Herausforderungen auf“ resümiert Präsident Stefan Hochstaffl mit den Teilnehmern der Tagung im Anschluss des Treffens.

Stefan Hochstaffl, Präsident; Michael Miggitsch und Matthias Cernusca, Vizepräsidenten (von re. nach li.)