Alpin Notruf: 140

Die Coronavirus-Pandemie brachte für den Bergrettungsdienst Österreich völlig neue Herausforderungen mit sich. Die Behandlung und Betreuung potentiell infektiöser Patienten stellte bis dato im Bergrettungsdienst ein höchst seltenes Ereignis dar. Seit Februar waren daher besonders die medizinisch verantwortlichen Ärzte unserer Organisation gefordert. Da das Virus weder Halt noch Unterschied vor und bei Landesgrenzen macht, starteten die ÖBRD Ärzte sehr früh den gemeinsamen Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zum bestmöglichen Schutz unserer Einsatzkräfte.

Eine besondere Bedeutung, in der gemeinsamen und österreichweiten Krisenbewältigung, hat Statutengemäß der Bundesverband als koordinierende Stelle. Da die sieben ÖBRD Landesorganisationen auch Mitglieder des ÖBRD Bundesverbandes sind, ist hier organisationstechnisch ein besonders effektives und effizientes Arbeiten möglich. Repräsentiert wird das ÖBRD Ärztegremium durch die sieben ÖBRD Ärzte der Landesorganisationen, welche neben ihrem Brotberuf in Klinik bzw. Ordination sowie Ihrer regelmäßigen Einsatztätigkeit, zusätzlich umfangreiche organisatorische Arbeiten erledigen.

Konkret wurden Lehrvideos zur Richtigen Nutzung von Schutzausrüstung erstellt, Hygienerichtlinien sowie zahlreiche Empfehlungen zum Verhalten im Einsatz und bei Ausbildungen verfasst. Wurden zu diesem Zweck früher Besprechungen abgehalten, wurden nun neue Kommunikationstechnologien in Anwendung gebracht und zahlreiche Videokonferenzen zur Abstimmung und Besprechung erstmalig und erfolgreich genutzt.

Weitere Informationen zu ÖBRD Ärztegremium finden sie im Bereich „Medizin“ – bergrettung.at/medizin