Alpin Notruf: 140

Gut gerüstet sind Österreichs Bergretterinnen und Bergretter samt ausgebildeten Lawinenhunden für den Winter. Eine fundierte Basisausbildung und regelmäßige Fortbildungen bereiten die rund 12.700 freiwilligen Mitglieder für den Fall der Fälle vor. Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Rettungsdiensten, dem BMI, sowie ein eingespieltes Prozedere der Alarmierung seitens der Leitstellen sind weitere wichtige Komponenten um einen derartigen Einsatz bestmöglich zu bewältigen.

Damit es aber überhaupt erst gar nicht zu einem derartigen Einsatz kommt, rät der ÖBRD Touren richtig zu planen, eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren und mit den Ausrüstungsgegenständen regelmäßig zu üben. Die Angebote der alpinen Vereine und der österreichischen Ski- und Bergführer sind hier bestens geeignet, so Klaus Wagenbichler, Bundesreferent für Lawinen im ÖBRD, gerichtlich beeideter Sachverständiger und Heeresbergführer.

Unfallstatistik und Prävention

Das Kuratorium für Alpine Sicherheit (KURASI) erstellt gemeinsam mit der Alpinpolizei Unfallstatistiken im alpinen Bereich. Auch wenn die langjährige Tendenz einen positiven Trend zu weniger Lawinentoten aufzeigt, so ist doch jeder einzelne Lawinentote einer zu viel. Aus Unfällen lernen kann man in dem im analyse.berg Jahrbuch des KURASI, sowie den zahlreichen Fibeln, die zu verschiedenen Themen aufgelegt sind. Bestellbar unter: https://www.alpinesicherheit.at

In den 291 Ortsstellen, den 7 Landesleitungen und Bundesverband des ÖBRD wird entsprechende Öffentlichkeitsarbeit gemacht um präventiv tätig zu sein und bestmöglich Unfällen vorzubeugen.

Wir wünschen schöne und vor allem unfallfreie winterliche Bergerlebnisse!

Fotos: © ÖBRD